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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ergotherapie, Terminvereinbarung, Kosten und unsere Standorte.

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Allgemein

108 Fragen in dieser Kategorie

Wo liegt der Unterschied zwischen Physiotherapie und Ergotherapie?

Physiotherapie konzentriert sich vor allem auf Beweglichkeit, Kraft und Mobilität. Ergotherapie legt den Fokus auf die konkrete Handlungsfähigkeit im Alltag, also darauf, Bewegungen funktionell und sinnvoll einzusetzen.

Was macht moderne Ergotherapie aus?

Moderne Ergotherapie ist evidenzbasiert, zielorientiert und alltagsnah. Sie verbindet therapeutische Erfahrung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, klarer Zielsetzung und – wenn sinnvoll – moderner Technologie.

Was bedeutet evidenzbasierte Therapie?

Evidenzbasierte Therapie orientiert sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, der therapeutischen Erfahrung und den individuellen Zielen der Patient:innen. Ziel ist eine wirksame, nachvollziehbare und qualitativ hochwertige Behandlung.

Wie werden Therapiefortschritte gemessen?

Fortschritte werden mithilfe strukturierter Befunde, Assessments oder technischer Messungen erfasst. So können Veränderungen objektiv sichtbar gemacht werden. Wir nutzen für unsere Bewertungen vor allem ICF-Assessments.

Was ist ein ergotherapeutischer Befund?

Der ergotherapeutische Befund ist eine strukturierte Erhebung von Fähigkeiten, Einschränkungen und Ressourcen. Er bildet die Grundlage für die Therapieplanung und Zielsetzung.

Warum sind klare Therapieziele wichtig?

Klare Ziele geben der Therapie Richtung und Sinn. Sie helfen dabei, Fortschritte messbar zu machen und die Behandlung gezielt auszurichten.

Was bedeutet ICF?

ICF steht für „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ der WHO. Sie betrachtet nicht nur Symptome, sondern auch Aktivitäten, Teilhabe und Umweltfaktoren.

Was sind ICF-Assessments?

ICF-Assessments sind strukturierte Verfahren zur Erfassung von Funktion, Aktivität und Teilhabe. Sie helfen, Therapieziele klar zu formulieren und den Verlauf nachvollziehbar zu dokumentieren.

Warum ist motorisches Lernen so wichtig?

Motorisches Lernen beschreibt, wie Bewegungen und Fähigkeiten nachhaltig erlernt oder wiedererlernt werden. Es ist die Grundlage für langfristige Verbesserungen im Alltag.

Warum ist motorisches Lernen so wichtig?

Motorisches Lernen beschreibt, wie Bewegungen und Fähigkeiten nachhaltig erlernt oder wiedererlernt werden. Es ist die Grundlage für langfristige Verbesserungen im Alltag.

Warum sind Wiederholungen (Repetition) wichtig?

Wiederholungen helfen dem Gehirn, neue Bewegungen zu speichern und zu automatisieren. Sie sind ein zentraler Bestandteil wirksamer Therapie.

Warum sind Wiederholungen (Repetition) wichtig?

Wiederholungen helfen dem Gehirn, neue Bewegungen zu speichern und zu automatisieren. Sie sind ein zentraler Bestandteil wirksamer Therapie.

Was bedeutet zielgerichtetes Training?

Zielgerichtetes Training bedeutet, dass jede Übung einen klaren Zweck hat und auf konkrete Alltagsziele ausgerichtet ist.

Was bedeutet Shaping?

Shaping beschreibt eine schrittweise Steigerung von Aufgaben. Anforderungen werden angepasst, sodass Fortschritte möglich sind, ohne zu überfordern.

Was bedeutet externer Fokus?

Beim externen Fokus richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Ziel einer Handlung statt auf einzelne Körperbewegungen. Das unterstützt natürliche Bewegungsabläufe.

Warum spielt Motivation eine wichtige Rolle?

Motivation fördert aktives Mitmachen, Lernprozesse und Therapieerfolg. Sichtbare Erfolge und verständliche Aufgaben unterstützen die Mitarbeit.

Was bedeutet computergestützte Therapie?

Computergestützte Therapie nutzt digitale Systeme, um Bewegungen sichtbar zu machen, zu messen und gezielt zu trainieren.

Was beinhaltet gerätegestützte Therapie?

Gerätegestützte Therapie ergänzt die Behandlung durch technische Systeme, die Bewegungen unterstützen, Widerstände bieten oder Feedback geben.

Was ist Robotik in der Ergotherapie?

Robotik beschreibt den Einsatz technischer Systeme, die Bewegungen unterstützen, führen oder messen, um motorisches Lernen gezielt zu fördern.

Was ist Augmented Reality (AR) in der Therapie?

Augmented Reality verbindet reale Bewegungen mit digitalen Inhalten. Aufgaben werden visuell dargestellt und motivierend gestaltet.

Was ist Biofeedback?

Biofeedback macht körperliche Funktionen wie Muskelaktivität oder Bewegungen sichtbar oder hörbar, um die eigene Steuerung zu verbessern.

Was ist EMG?

EMG (Elektromyographie) misst die elektrische Aktivität von Muskeln und unterstützt gezieltes Training sowie Bewegungsanalyse.

Was ist FPS (Funktionelle Propriozeptive Stimulation)?

FPS nutzt gezielte Vibrationen, um Körperwahrnehmung, Muskelaktivierung und Koordination zu fördern.

Was ist FPS (Funktionelle Propriozeptive Stimulation)?

FPS nutzt gezielte Vibrationen, um Körperwahrnehmung, Muskelaktivierung und Koordination zu fördern.

Was bedeutet motorisch-funktionell?

Motorisch-funktionelle Therapie zielt auf Kraft, Beweglichkeit, Koordination und kontrollierte Bewegungsabläufe ab.

Was bedeutet sensomotorisch-perzeptive Behandlung?

Sensomotorisch-perzeptive Therapie behandelt Wahrnehmung, Körpergefühl und Bewegungskoordination.

Was bedeutet psychisch-funktionell?

Psychisch-funktionelle Therapie unterstützt emotionale, kognitive und handlungsbezogene Fähigkeiten im Alltag.

Was ist Andullationstherapie?

Andullationstherapie nutzt Vibration und Wärme, um Durchblutung zu fördern, Muskeln zu entspannen und Schmerzen zu lindern.

Was ist Deep Oscillation?

Deep Oscillation ist eine Therapieform mit elektromagnetischer Vibration, die tief ins Gewebe wirkt und Regeneration unterstützen kann.

Für wen ist moderne Ergotherapie geeignet?

Für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen mit neurologischen, orthopädischen oder funktionellen Einschränkungen.

Ist eine Behandlung ohne ärztliche Verordnung möglich?

Ja. Ergotherapeutische Leistungen können auch als private Selbstzahlerleistung ohne ärztliche Verordnung in Anspruch genommen werden.

Wie läuft eine ergotherapeutische Behandlung ab?

Zu Beginn erfolgt eine Anamnese und ein Befund. Darauf aufbauend werden Ziele definiert, Maßnahmen ausgewählt und der Verlauf regelmäßig überprüft.

Ersetzt moderne Technik die Therapeutin?

Nein. Die Therapeutin bleibt zentral. Technik unterstützt und ergänzt die Behandlung.

Ersetzt moderne Technik die Therapeutin?

Nein. Die Therapeutin bleibt zentral. Technik unterstützt und ergänzt die Behandlung.

Warum nutzen wir computer- und gerätegestützte Therapie?

Computer- und gerätegestützte Therapieverfahren vereinen zentrale Prinzipien des motorischen Lernens: hohe Wiederholungszahlen, gezielte Rückmeldungen, Motivation und individuell anpassbare Schwierigkeitsgrade.
Studien zeigen, dass diese Faktoren entscheidend für nachhaltige Lernprozesse im Nervensystem sind.
Durch visuelles, akustisches oder sensorisches Feedback werden Bewegungen messbar und für Patientinnen und Patienten unmittelbar nachvollziehbar. Fortschritte lassen sich objektiv erfassen und gezielt steuern.
Zudem ermöglichen diese Verfahren die gleichzeitige Kombination von Motorik und Kognition. Da Alltagsaktivitäten selten isoliert stattfinden, sondern meist Denken, Wahrnehmen und Bewegen parallel erfordern, gelten solche „Dual-Task-Aufgaben“ als besonders alltagsnah und wirksam.

Was ist der Unterschied zwischen EMG, FES und TENS

Diese drei Verfahren arbeiten alle mit elektrischen Impulsen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele:
EMG (Elektromyographie)
Das EMG misst die eigene Muskelaktivität. Patientinnen und Patienten erhalten eine direkte Rückmeldung darüber, wann und wie stark ein Muskel aktiviert wird.
Dies fördert die bewusste Ansteuerung, insbesondere bei geschwächter oder unkoordinierter Muskulatur, und unterstützt das motorische Lernen.
FES (Funktionelle Elektrostimulation)
FES nutzt elektrische Impulse, um gezielt Muskelkontraktionen auszulösen oder zu unterstützen.
Sie wird eingesetzt, wenn eine Bewegung noch nicht oder nur eingeschränkt aktiv möglich ist, z. B. nach neurologischen Erkrankungen. Ziel ist es, Bewegungen funktionell anzubahnen und neuronale Verknüpfungen zu stärken.
TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)
TENS dient primär der Schmerzreduktion. Die Stimulation beeinflusst die Schmerzweiterleitung im Nervensystem und kann zur Entlastung schmerzhafter Strukturen beitragen.
Im Gegensatz zu EMG und FES steht hier nicht das motorische Training, sondern die symptomlindernde Wirkung im Vordergrund.

Was ist der Unterschied zwischen EMG, FES und TENS

Diese drei Verfahren arbeiten alle mit elektrischen Impulsen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele:
EMG (Elektromyographie)
Das EMG misst die eigene Muskelaktivität. Patientinnen und Patienten erhalten eine direkte Rückmeldung darüber, wann und wie stark ein Muskel aktiviert wird.
Dies fördert die bewusste Ansteuerung, insbesondere bei geschwächter oder unkoordinierter Muskulatur, und unterstützt das motorische Lernen.
FES (Funktionelle Elektrostimulation)
FES nutzt elektrische Impulse, um gezielt Muskelkontraktionen auszulösen oder zu unterstützen.
Sie wird eingesetzt, wenn eine Bewegung noch nicht oder nur eingeschränkt aktiv möglich ist, z. B. nach neurologischen Erkrankungen. Ziel ist es, Bewegungen funktionell anzubahnen und neuronale Verknüpfungen zu stärken.
TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)
TENS dient primär der Schmerzreduktion. Die Stimulation beeinflusst die Schmerzweiterleitung im Nervensystem und kann zur Entlastung schmerzhafter Strukturen beitragen.
Im Gegensatz zu EMG und FES steht hier nicht das motorische Training, sondern die symptomlindernde Wirkung im Vordergrund.

Was ist der Unterschied zwischen EMG, FES und TENS

Diese drei Verfahren arbeiten alle mit elektrischen Impulsen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele:
EMG (Elektromyographie)
Das EMG misst die eigene Muskelaktivität. Patientinnen und Patienten erhalten eine direkte Rückmeldung darüber, wann und wie stark ein Muskel aktiviert wird.
Dies fördert die bewusste Ansteuerung, insbesondere bei geschwächter oder unkoordinierter Muskulatur, und unterstützt das motorische Lernen.
FES (Funktionelle Elektrostimulation)
FES nutzt elektrische Impulse, um gezielt Muskelkontraktionen auszulösen oder zu unterstützen.
Sie wird eingesetzt, wenn eine Bewegung noch nicht oder nur eingeschränkt aktiv möglich ist, z. B. nach neurologischen Erkrankungen. Ziel ist es, Bewegungen funktionell anzubahnen und neuronale Verknüpfungen zu stärken.
TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)
TENS dient primär der Schmerzreduktion. Die Stimulation beeinflusst die Schmerzweiterleitung im Nervensystem und kann zur Entlastung schmerzhafter Strukturen beitragen.
Im Gegensatz zu EMG und FES steht hier nicht das motorische Training, sondern die symptomlindernde Wirkung im Vordergrund.

Was ist Hirnleistungstraining bzw. neuropsychologisch orientierte Behandlung?

Hirnleistungstraining bezeichnet therapeutische Maßnahmen zur gezielten Förderung kognitiver Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Planung, Problemlösen und Reaktionsfähigkeit.
In der neuropsychologisch orientierten Behandlung werden diese Fähigkeiten nicht isoliert, sondern funktions- und alltagsnah trainiert. Ziel ist es, Einschränkungen im Alltag besser zu bewältigen, Strategien zu entwickeln und vorhandene Ressourcen zu stärken.
Je nach Zielsetzung kommen papierbasierte, computerunterstützte oder alltagspraktische Aufgaben zum Einsatz. Die Therapie orientiert sich dabei stets an den individuellen Anforderungen des täglichen Lebens.

Was versteht man unter Gedächtnistraining?

Gedächtnistraining umfasst therapeutische Übungen zur Verbesserung oder Stabilisierung von Merkfähigkeit, Erinnerung, Orientierung und Abruf von Informationen.
Dabei geht es nicht nur um das „Üben von Gedächtnisaufgaben“, sondern auch um das Erlernen sinnvoller Strategien, z. B. zur Strukturierung von Informationen, zur Nutzung von Merkhilfen oder zur besseren Organisation des Alltags.
Das Training wird individuell angepasst und kann sowohl präventiv als auch bei bestehenden Einschränkungen eingesetzt werden – etwa nach neurologischen Erkrankungen, bei altersbedingten Veränderungen oder bei hoher kognitiver Belastung.

Wie wird Gleichgewicht und Sturzprävention in der Ergotherapie trainiert?

Gleichgewichtsfähigkeit ist eine komplexe Leistung, an der Sensorik, Motorik, Wahrnehmung und Kognition beteiligt sind. In der Ergotherapie wird Gleichgewicht daher nicht isoliert, sondern funktionell und alltagsnah trainiert.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
gezielte Gewichtsverlagerungen
Training von Stand- und Geh­sicherheit
Reaktions- und Anpassungsübungen
Kombination von Bewegung und kognitiven Aufgaben
Moderne Therapiegeräte ermöglichen dabei eine objektive Rückmeldung über Gewichtsverteilung, Stabilität und Fortschritte. Ziel ist es, Sicherheit im Alltag zu erhöhen und das Sturzrisiko nachhaltig zu reduzieren.

Was ist Long Covid bzw. Post-Covid?

Als Long Covid oder Post-Covid-Syndrom bezeichnet man anhaltende Beschwerden, die Wochen oder Monate nach einer Covid-19-Infektion bestehen bleiben.
Die Symptome sind vielfältig und betreffen häufig körperliche, kognitive und psychische Funktionen.
Typische Beschwerden sind unter anderem:
schnelle Erschöpfbarkeit (Fatigue)
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen („Brain Fog“)
reduzierte Belastbarkeit
Koordinations- oder Gleichgewichtsprobleme
Schwierigkeiten im Alltag und Berufsleben

Wie kann Ergotherapie bei Long Covid helfen?

Ergotherapie unterstützt Menschen mit Long Covid dabei, ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit schrittweise wieder aufzubauen und besser mit den bestehenden Einschränkungen umzugehen.
Ziele der Therapie können sein:
Verbesserung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer
gezielter Aufbau körperlicher Belastbarkeit
Strukturierung von Alltag und Beruf
Erlernen von Energie- und Belastungsmanagement (Pacing)
Die Therapie orientiert sich dabei immer an den individuellen Alltagsanforderungen der Patientinnen und Patienten.

Welche Rolle spielt computer- und gerätegestützte Therapie bei Long Covid?

Moderne, computergestützte Therapieverfahren ermöglichen ein sehr dosiertes, kontrollierbares Training von kognitiven und motorischen Fähigkeiten.
Belastung, Schwierigkeit und Dauer können präzise angepasst und jederzeit verändert werden.
Dies ist besonders wichtig bei Long Covid, da Überforderung vermieden werden muss. Fortschritte werden messbar dokumentiert, sodass Training gezielt gesteuert und angepasst werden kann.

Was ist Marte Meo?

Marte Meo ist ein videobasiertes Beratungs- und Therapiekonzept, das Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte dabei unterstützt, die Entwicklung von Kindern gezielt zu fördern.
Anhand kurzer Videoausschnitte aus dem Alltag wird sichtbar gemacht, was in der Interaktion bereits gut gelingt. Diese positiven Momente werden genutzt, um Entwicklung, Kommunikation und Beziehung zu stärken.

Warum ist Elternarbeit in der Ergotherapie so wichtig?

Kinder verbringen den Großteil ihrer Zeit nicht in der Therapie, sondern im Alltag mit ihren Bezugspersonen.
Elternarbeit ermöglicht es, therapeutische Inhalte in den Alltag zu übertragen und dort wirksam werden zu lassen.
Eltern werden dabei unterstützt, die Entwicklung ihres Kindes besser zu verstehen und gezielt zu fördern – alltagsnah, ressourcenorientiert und nachhaltig.

Warum ist Elternarbeit in der Ergotherapie so wichtig?

Kinder verbringen den Großteil ihrer Zeit nicht in der Therapie, sondern im Alltag mit ihren Bezugspersonen.
Elternarbeit ermöglicht es, therapeutische Inhalte in den Alltag zu übertragen und dort wirksam werden zu lassen.
Eltern werden dabei unterstützt, die Entwicklung ihres Kindes besser zu verstehen und gezielt zu fördern – alltagsnah, ressourcenorientiert und nachhaltig.

Was ist Graphomotorik?

Graphomotorik beschreibt alle motorischen und koordinativen Fähigkeiten, die für das Zeichnen und Schreiben notwendig sind.
Dazu gehören unter anderem:
Stifthaltung
Hand- und Fingerkoordination
Kraftdosierung
Bewegungsplanung
Auge-Hand-Koordination
Graphomotorische Schwierigkeiten können sich z. B. in unleserlicher Schrift, schneller Ermüdung oder Vermeidungsverhalten zeigen.

Wie wird Graphomotorik in der Ergotherapie behandelt?

Die Behandlung erfolgt spielerisch, altersgerecht und individuell angepasst.
Neben klassischen ergotherapeutischen Methoden kommen auch moderne Hilfsmittel zum Einsatz, z. B. ergonomische Schreibgeräte oder digitale Unterstützungen wie der Ergopen.
Ziel ist es, Schreibbewegungen zu erleichtern, Motivation zu fördern und langfristig eine funktionale, entspannte Schreibweise zu entwickeln.

Was ist Reflexintegration?

Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungsmuster, die in der frühen Entwicklung wichtig sind.
Normalerweise werden sie im Laufe der Entwicklung gehemmt und durch willkürliche Bewegungen ersetzt.
Bleiben Reflexe aktiv, kann dies Auswirkungen auf Motorik, Aufmerksamkeit, Körperhaltung oder Lernprozesse haben.
Reflexintegration zielt darauf ab, diese Prozesse therapeutisch zu unterstützen.

Wann ist Ergotherapie für Kinder sinnvoll?

Ergotherapie kann sinnvoll sein bei:
Entwicklungsverzögerungen
Auffälligkeiten in Motorik, Wahrnehmung oder Koordination
Problemen beim Schreiben, Malen oder Basteln
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen
Schwierigkeiten im Schul- oder Kindergartenalltag
Die Therapie orientiert sich immer an den individuellen Bedürfnissen des Kindes und seines Umfeldes.

Warum nutzen wir auch in der Pädiatrie moderne Hilfsmittel?

Moderne Hilfsmittel können Motivation steigern, Bewegungen sichtbar machen und Lernprozesse unterstützen.
Sie ersetzen keine Beziehung oder spielerische Interaktion, sondern ergänzen die ergotherapeutische Arbeit sinnvoll.
Ziel ist es, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, und Therapie abwechslungsreich, wirksam und alltagsnah zu gestalten.

Warum nutzen wir auch in der Pädiatrie moderne Hilfsmittel?

Moderne Hilfsmittel können Motivation steigern, Bewegungen sichtbar machen und Lernprozesse unterstützen.
Sie ersetzen keine Beziehung oder spielerische Interaktion, sondern ergänzen die ergotherapeutische Arbeit sinnvoll.
Ziel ist es, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, und Therapie abwechslungsreich, wirksam und alltagsnah zu gestalten.

Warum ist Ergotherapie nach einem Schlaganfall sinnvoll?

Nach einem Schlaganfall können Bewegungsfähigkeit, Wahrnehmung, Konzentration oder Selbstständigkeit im Alltag eingeschränkt sein.
Ergotherapie unterstützt dabei, verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen oder neue Strategien zu entwickeln.
Moderne ergotherapeutische Behandlung nutzt gezielte, repetitive und aufgabenorientierte Übungen, um neuronale Lernprozesse zu fördern.
Durch klare Zielsetzung und überprüfbare Fortschritte wird die Therapie individuell angepasst und wirksam gestaltet.

Wie hilft Ergotherapie bei Multipler Sklerose (MS)?

MS kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen, z. B. Fatigue, Koordinationsstörungen, Kraftverlust oder kognitive Einschränkungen.
Ergotherapie setzt genau dort an, wo diese Symptome den Alltag beeinträchtigen.
Ziele sind unter anderem:
Erhalt und Verbesserung von Alltagsfunktionen
Energiemanagement und Umgang mit Fatigue
Förderung von Motorik, Koordination und Konzentration
Anpassung von Aktivitäten an die aktuelle Belastbarkeit

Was bringt Ergotherapie bei Parkinson?

Bei Parkinson stehen häufig Bewegungsverlangsamung, Steifheit, Gleichgewichtsprobleme oder Freezing im Vordergrund.
Ergotherapie unterstützt durch gezielte, aufgabenorientierte Übungen, die Bewegungsabläufe verbessern und automatisieren.
Moderne Therapieansätze nutzen externe Reize, Wiederholungen und klare Zielsetzungen, um Bewegungen sicherer und funktioneller zu machen – mit direktem Bezug zum Alltag.

Warum ist Ergotherapie bei Handerkrankungen sinnvoll?

Die Hand spielt eine zentrale Rolle für Selbstständigkeit, Beruf und Alltag.
Ergotherapie zielt darauf ab, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schmerzfreiheit der Hand zu verbessern.
Durch gezielte Übungen, funktionelle Aktivitäten und – je nach Befund – auch gerätegestützte Therapie werden alltagsrelevante Fähigkeiten trainiert und wiederhergestellt.

Wie hilft Ergotherapie bei Arthrose oder Rheuma?

Bei Arthrose und Rheuma stehen oft Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit im Vordergrund.
Ergotherapie verfolgt das Ziel, Belastungen zu reduzieren und Beweglichkeit sowie Handfunktion zu erhalten oder zu verbessern.
Therapieinhalte können sein:
gelenkschonende Bewegungsübungen
Verbesserung von Kraft und Koordination
Schulung im Umgang mit Belastung und Schonung
Strategien für den Alltag.

Ist Ergotherapie nach Brüchen oder Operationen sinnvoll?

Ja. Nach Frakturen oder Operationen an der Hand oder am Arm ist gezielte Rehabilitation entscheidend für die Wiedererlangung der Funktion.
Ergotherapie unterstützt den Heilungsprozess durch strukturierte, auf den jeweiligen Heilungsstand abgestimmte Übungen.
Ziel ist es, Beweglichkeit, Kraft und Koordination schrittweise wieder aufzubauen und eine sichere Rückkehr in Alltag und Beruf zu ermöglichen.

Warum ist Ergotherapie bei Demenz sinnvoll?

Ergotherapie bei Demenz zielt nicht auf „Heilung“, sondern auf den Erhalt von Fähigkeiten, Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Alltagsfunktionen werden so lange wie möglich unterstützt und vorhandene Ressourcen gezielt genutzt.
Therapieinhalte können sein:
Training von Alltagsaktivitäten
Förderung von Orientierung und Handlungskompetenz
Anpassung von Umfeld und Abläufen
Beratung von Angehörigen

Wie lange ist eine ergotherapeutische Verordnung gültig?

Eine ärztliche Verordnung für Ergotherapie ist in der Regel 28 Kalendertage ab Ausstellungsdatum gültig und muss innerhalb dieses Zeitraums begonnen werden.
Wird die Therapie nicht rechtzeitig begonnen, verliert die Verordnung ihre Gültigkeit.
Bitte bringen Sie Ihre Verordnung zum ersten Termin mit.

Muss ich eine Zuzahlung leisten?

Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren leisten eine gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung.
Diese beträgt 10 % der Behandlungskosten sowie einmalig 10 € pro Verordnung.
Von der Zuzahlung befreit sind Personen mit gültiger Befreiung durch die Krankenkasse.
Privatversicherte erhalten eine Rechnung gemäß der vereinbarten Vergütung.

Kann ich Ergotherapie auch ohne ärztliche Verordnung in Anspruch nehmen?

Ja. Ergotherapie kann auch ohne ärztliche Verordnung als Selbstzahlerleistung (Privat- oder IGeL-Leistung) in Anspruch genommen werden.
In diesem Fall erfolgt die Therapie auf Grundlage eines ergotherapeutischen Befundes und einer individuellen Zielvereinbarung.

Kann ich meine Therapie absagen oder unterbrechen?

Ja, selbstverständlich können Termine aus wichtigen Gründen abgesagt werden.
Bitte beachten Sie jedoch, dass regelmäßige Therapieeinheiten entscheidend für den Therapieerfolg sind.
Häufige oder wiederholte Absagen unterbrechen den therapeutischen Prozess und können den Behandlungserfolg deutlich beeinträchtigen.
Bei sehr häufigen Terminabsagen behalten wir uns vor, die Therapie zu beenden oder keinen festen Termin mehr anzubieten.

Bis wann kann ich einen Termin absagen?

Termine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt werden.
Absagen müssen telefonisch oder per E-Mail erfolgen.
Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen kann der Termin leider nicht anderweitig vergeben werden.

Was passiert bei kurzfristiger Absage oder Nichterscheinen?

Bei Absagen weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen berechnen wir eine Ausfallgebühr, da der Termin nicht neu vergeben werden kann und Kosten entstehen.
Die Ausfallgebühr beträgt:
1 € pro geplanter Behandlungsminute
(z. B. 30 Minuten = 30 €)
zzgl. 15 € bei vereinbarten Hausbesuchen
Diese Regelung gilt auch bei kurzfristiger Erkrankung.

Warum wird eine Ausfallgebühr erhoben?

Kurzfristig nicht wahrgenommene Termine verursachen Kosten und organisatorischen Aufwand, die nicht von Krankenkassen übernommen werden.
Die Ausfallgebühr dient dazu, diese Ausfälle fair zu regeln und eine verlässliche Terminplanung für alle Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.

Was sind IGeL-Leistungen in der Ergotherapie?

IGeL-Leistungen sind individuelle Gesundheitsleistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Sie können ergänzend oder unabhängig von einer ärztlichen Verordnung in Anspruch genommen werden.
Dazu zählen beispielsweise moderne, computer- oder gerätegestützte Therapieformen, die über den Heilmittelkatalog hinausgehen.

Wann sind IGeL-Leistungen sinnvoll?

IGeL-Leistungen können sinnvoll sein, wenn:
zusätzliche Therapieeinheiten gewünscht werden
moderne technische Verfahren genutzt werden sollen
eine Therapie ohne ärztliche Verordnung erfolgen soll
Therapieziele gezielt vertieft werden sollen
Die Entscheidung erfolgt immer transparent und freiwillig.

Werden IGeL-Leistungen vorab besprochen?

Ja. IGeL-Leistungen werden immer vor Beginn ausführlich erklärt.
Kosten, Inhalte und Ziele werden transparent dargestellt und schriftlich vereinbart.

Muss ich IGeL-Leistungen in Anspruch nehmen?

Nein. IGeL-Leistungen sind freiwillig und haben keinen Einfluss auf eine reguläre ergotherapeutische Behandlung auf ärztliche Verordnung.

Warum sind regelmäßige Termine so wichtig?

Therapie wirkt durch Wiederholung, Kontinuität und gezielte Anpassung.
Unregelmäßige Termine erschweren den Aufbau von Fähigkeiten und können den Therapieerfolg deutlich verzögern oder verhindern.
Eine verlässliche Zusammenarbeit ist daher ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie.

Was erwarten wir von unseren Patientinnen und Patienten?

Wir wünschen uns eine offene, verlässliche und respektvolle Zusammenarbeit.
Dazu gehören:
pünktliches Erscheinen
rechtzeitige Absagen
aktive Mitarbeit in der Therapie
So schaffen wir gemeinsam die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

Was können Patientinnen und Patienten von uns erwarten?

eine klare Zielsetzung
transparente Therapieplanung
fachlich fundierte Behandlung
regelmäßige Überprüfung des Therapieverlaufs
respektvollen Umgang auf Augenhöhe

Warum sind regelmäßige Termine so wichtig?

Ergotherapie ist ein lernbasierter Prozess. Fortschritte entstehen durch Wiederholung, Kontinuität und gezielte Anpassung der Therapie.
Unregelmäßige Teilnahme – auch bei rechtzeitigen Absagen – unterbricht diesen Prozess und kann den Therapieerfolg deutlich beeinträchtigen.

Warum fällt auch bei Krankheit eine Ausfallgebühr an?

Der Termin ist verbindlich für Sie reserviert.
Bei kurzfristigen Absagen kann der Termin nicht neu vergeben werden, es entstehen Kosten für Personal, Raum und Organisation, die nicht von Krankenkassen übernommen werden.
Das Risiko kurzfristiger Verhinderung kann die Praxis nicht für einzelne Patientinnen und Patienten übernehmen.

Warum gelten auch häufige rechtzeitige Absagen als Problem?

Auch rechtzeitig abgesagte Termine unterbrechen den therapeutischen Prozess.
Eine Therapie, die regelmäßig verschoben wird, kann ihre Wirkung nicht entfalten und ist weder für die Patient:innen noch für die Praxis sinnvoll.

Was passiert bei häufigen Absagen?

Bei wiederholten oder anhaltenden Absagen behalten wir uns vor:
die Therapie zu beenden oder
keine festen Termine mehr anzubieten
Diese Regelung dient der Sicherstellung einer wirksamen Therapie und einer fairen Planung für alle.

Was passiert bei häufigen Absagen?

Bei wiederholten oder anhaltenden Absagen behalten wir uns vor:
die Therapie zu beenden oder
keine festen Termine mehr anzubieten
Diese Regelung dient der Sicherstellung einer wirksamen Therapie und einer fairen Planung für alle.

Was bedeutet Mitwirkungspflicht?

Mitwirkung bedeutet:
regelmäßiges Erscheinen
rechtzeitige Absagen nur bei triftigen Gründen
aktive Teilnahme an der Therapie
Sie ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

Warum muss die Folgeverordnung spätestens beim vorletzten Termin vorliegen?

Damit Therapie rechtssicher fortgeführt werden kann und Termine verbindlich geplant werden können. Ohne gültige Verordnung ist keine Behandlung möglich.

Warum müssen Eltern ihr Kind bringen und abholen?

Aus rechtlichen Gründen liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern bis zum Therapiebeginn und nach Therapieende.

Wann hilft Ergotherapie?

Ergotherapie hilft immer dann, wenn alltägliche Handlungen durch körperliche, geistige oder psychische Einschränkungen erschwert sind. Das kann nach Erkrankungen, Verletzungen, bei Entwicklungsauffälligkeiten oder im Alter der Fall sein.

Was bringt Ergotherapie wirklich?

Ergotherapie verbessert nicht nur einzelne Funktionen, sondern zielt auf konkrete Alltagsfähigkeiten ab. Ziel ist mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität – messbar und alltagsnah.

Wie lange dauert Ergotherapie?

Die Dauer ist individuell und abhängig von Zielsetzung, Diagnose und Mitarbeit. Erste Veränderungen zeigen sich oft nach wenigen Wochen, nachhaltige Fortschritte benötigen regelmäßige Therapie.

Wie oft sollte Ergotherapie stattfinden?

In der Regel ein- bis zweimal pro Woche. Für (motorisches) Lernen gilt allerdings der Satz: Je mehr Wiederholungen, je besser der Fortschritt. Für nachhaltige Veränderungen ist Regelmäßigkeit entscheidend.

Kann man mit Ergotherapie das Gehirn trainieren?

Ja. Durch gezielte Aufgaben, Wiederholungen und Kombination von Bewegung und Denken wird die neuronale Plastizität genutzt – das Gehirn kann neue Verbindungen aufbauen.

Ist moderne Therapie besser als klassische Therapie?

Moderne Therapie ergänzt klassische Methoden durch messbare, motivierende und evidenzbasierte Elemente. Ziel ist ein besserer und nachhaltigerer Therapieerfolg.

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie unterstützt Menschen jeden Alters dabei, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag zu erhalten oder wiederzuerlangen. Durch gezielte Therapiemaßnahmen fördern wir die Selbstständigkeit und Lebensqualität unserer Patienten.

Brauche ich eine Verordnung für Ergotherapie?

Ja, für die ergotherapeutische Behandlung benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Diese erhalten Sie von Ihrem Hausarzt oder Facharzt (z.B. Neurologe, Orthopäde, Kinderarzt). Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Wie lange dauert eine Therapiesitzung?

Eine Therapiesitzung dauert in der Regel 30, 45 oder 60 Minuten, abhängig von der ärztlichen Verordnung und dem Therapieziel. Die Häufigkeit wird individuell festgelegt, meist 1-3 mal pro Woche.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Ja, bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Kosten für die Ergotherapie. Eine Zuzahlung von 10% plus 10€ Rezeptgebühr kann anfallen.

Kann ich zu Ihnen nach Hause kommen?

Ja, wir bieten auch Hausbesuche an, wenn die ärztliche Verordnung dies vorsieht oder Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen können.

Wo befinden sich Ihre Praxen?

Wir haben zwei Standorte: Unsere Hauptpraxis befindet sich in Kassel (Ochshäuserstraße 1) und eine weitere Praxis in Helsa (Bahnhofstraße 12). Beide Praxen sind barrierefrei und gut mit Auto und ÖPNV erreichbar.

Gibt es Parkplätze vor Ort?

Ja, an beiden Standorten stehen Ihnen kostenfreie Parkplätze direkt vor den Praxen zur Verfügung.

Sind die Praxen barrierefrei?

Ja, beide Praxen sind vollständig barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgestattet.

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Sie können telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular einen Termin vereinbaren. Wir bemühen uns, Ihnen zeitnah einen passenden Termin anzubieten.

Muss ich lange auf einen Termin warten?

Wir versuchen, Ihnen so schnell wie möglich einen Termin anzubieten. Die Wartezeit beträgt in der Regel 1-3 Wochen, abhängig von der Dringlichkeit und Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit.

Was passiert beim Ersttermin?

Beim Ersttermin führen wir eine ausführliche Befunderhebung durch, besprechen Ihre Ziele und erstellen gemeinsam einen individuellen Therapieplan. Bitte bringen Sie Ihre ärztliche Verordnung mit.

Welche neurologischen Erkrankungen behandeln Sie?

Wir behandeln Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, peripheren Nervenschädigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

Ab welchem Alter können Kinder zur Ergotherapie kommen?

Wir behandeln Kinder jeden Alters, vom Säugling bis zum Jugendlichen. Die Therapie wird alters- und entwicklungsgerecht gestaltet.

Welche Störungsbilder behandeln Sie bei Kindern?

Wir behandeln u.a. Entwicklungsverzögerungen, ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Lernstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Wahrnehmungsstörungen und motorische Auffälligkeiten.

Können Eltern bei der Therapie dabei sein?

Ja, insbesondere bei kleinen Kindern ist die Anwesenheit der Eltern oft sinnvoll. Bei älteren Kindern entscheiden wir individuell, was therapeutisch am besten ist.

Was ist Handtherapie?

Handtherapie ist eine spezialisierte Behandlung bei Erkrankungen und Verletzungen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms. Ziel ist die Wiederherstellung der Handfunktion.

Wann benötige ich Handtherapie?

Handtherapie ist indiziert nach Operationen, bei Karpaltunnelsyndrom, Sehnenverletzungen, Rheuma, Arthrose, Frakturen oder chronischen Schmerzen der Hand.

Bei welchen psychischen Erkrankungen hilft Ergotherapie?

Ergotherapie unterstützt bei Depression, Angststörungen, PTBS, Burnout, Psychosen und anderen psychischen Erkrankungen durch Aktivierung, Tagesstrukturierung und Förderung der Lebensqualität.

Sind Ihre Therapeuten qualifiziert?

Ja, alle unsere Therapeuten haben eine staatlich anerkannte Ausbildung in Ergotherapie und bilden sich kontinuierlich fort in spezialisierten Behandlungsmethoden.

Sprechen Ihre Therapeuten auch andere Sprachen?

Unser Team spricht Deutsch und teilweise auch Englisch. Bei Bedarf können wir Dolmetscher organisieren.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Wir beantworten gerne Ihre persönlichen Fragen zur Ergotherapie, Terminvereinbarung oder unserem Leistungsangebot.